Keltenmuseum Hallein
Pflegerplatz 5
5400 Hallein

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Dürrnbergforschung

Dr. habil. Holger Wendling M.A.
T +43 6245 80 783-16
holger.wendling@salzburgmuseum.at


Schriftenverzeichnis (Auswahl)
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Margarethe Kirchmayr MA
T +43 (0)6245 80783-16
margarethe.kirchmayr@salzburgmuseum.at


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Archäologie & Dürrnbergforschung

Leiter Archäologie & Dürrnbergforschung

Dr. habil. Holger Wendling M.A.

Als wissenschaftlicher Leiter der Dürrnbergforschung am Keltenmuseum Hallein untersucht Holger Wendling eisenzeitliche Siedlungsstrukturen und Bestattungen auf dem Dürrnberg in Österreich. Darüber hinaus geht er Fragen zur Archäologie der Stein-, Bronze- und Eisenzeit in Salzburg und im gesamten alpinen Raum nach.

Während seines Studiums an der Universität Tübingen und am Institute of Archaeology des University College London entwickelte er ein starkes Interesse an der Archäologie und Geschichte der Eisenzeit Mitteleuropas. In seiner Dissertation untersuchte er die spätlatènezeitliche Höhensiedlung auf dem "Münsterberg" in Breisach (D) und die Siedlungsarchäologie der Oberrheinregion. Im Rahmen dieser Analysen führte er Ausgrabungen in der unbefestigten Großsiedlung „Tarodunum“ in Kirchzarten bei Freiburg (D) durch, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurden.

Seine Forschungsinteressen umfassen soziale Interpretationen in der Siedlungs- und Landschaftsarchäologie, die Archäologie antiker Religion, methodologische Aspekte aktueller Archäologie und Perspektiven geophysikalischer Untersuchungen. Hierbei stellen kulturanthropologische und ethnoarchäologische Ansätze einen Interessensschwerpunkt dar.

Als wissenschaftlicher Referent der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts analysierte er Daten und Ausgrabungen im keltischen Oppidum in Manching (D). Hier führte er mehrere Ausgrabungen, unter anderem am Wall und im Zentrum der spätkeltischen Stadt durch. Ferner unternahm er großräumige geomagnetische Untersuchungen in Deutschland, Serbien und im Kosovo. Als Lehrbeauftragter am Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München vermittelt er Sachkenntnisse der europäischen Prähistorie an Fachstudierende.


      
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Archäologie & Dürrnbergforschung

Margarethe Kirchmayr, MA

Margarethe Kirchmayr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Dürrnbergforschung am Keltenmuseum Hallein. Zu ihren Aufgaben zählt dabei unter anderem die Aufarbeitung der Gräbergruppe im Dürrnberger Gratzenfeld.

Sie studierte an der Universität Innsbruck „Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie“ bzw. „Archäologien“ mit den Schwerpunkten Urgeschichte und provinzialrömische Archäologie. Ihre Masterarbeit über das Wirtschaftsareal einer prähistorischen Siedlung beim Locherboden in Mieming (Tirol) schloss sie im Jahr 2015 ab. Während des Studiums nahm sie zudem an zahlreichen Grabungen, Surveys und geophysikalische Prospektionen in Österreich, Italien, Portugal und Rumänien teil.

In ihrer laufenden Dissertation, die von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen eines DOC-Stipendium gefördert wird, befasst sie sich mit der Urgeschichte im Bezirk Reutte in Tirol, die bislang nahezu unerforscht war. Ähnlich wie der Dürrnberg befindet sich diese Region im Übergangsbereich zwischen inneralpinem Raum und Alpenvorland. Ein Forschungsschwerpunkt der Dissertation liegt daher auf Kulturkontakten bzw. kulturellen Grenzen. Zu den weiteren Interessen zählen unter anderem Verkehrsverbindungen, experimentelle Archäologie sowie Archäometrie.

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